Google Unternehmensprofil Sprache: Falsche Sprache killt dein Ranking
- Jens Staudinger

- vor 4 Tagen
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Aktualisiert: vor 10 Stunden
»Ausländer raus!« Schön, dass ich jetzt deine Aufmerksamkeit habe.
Jetzt mal ernsthaft: Ein häufiger, fataler Fehler bei Unternehmern mit internationalem Hintergrund ist, dass das Google Unternehmensprofil (GBP) nicht in der Landessprache des Standorts, sondern in der eigenen Muttersprache gepflegt wird – z. B. auf Griechisch, Türkisch, Spanisch oder Serbisch.
Was für dich bequem ist, ist für den Google-Algorithmus ein massives Warnsignal.
Eine falsch konfigurierte Google Unternehmensprofil Sprache ist einer der häufigsten, aber am meisten unterschätzten Ranking-Killer im Local SEO.
Google Unternehmensprofil Sprache: Standort vs. Spracheinstellung

Google arbeitet strikt lokal. Wenn du ein Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz betreibst, erwartet der Algorithmus Konsistenz.
Das Risiko: Wenn deine IP-Adresse in Berlin ist, dein Unternehmensstandort in Berlin gemeldet ist, aber dein Backend und deine Verwaltungsoberfläche auf Türkisch oder Griechisch eingestellt sind, entsteht eine Datendissonanz.
Google fragt sich: »Ist dieses Unternehmen wirklich relevant für deutschsprachige Suchanfragen?«
Die Folgen: Rankingverlust und Kategorie-Chaos
Im schlimmsten Fall führt diese Diskrepanz zu drastischen Problemen:
Rankingverluste: Google bevorzugt Profile, die nativ zur Suchsprache der Nutzer passen.
Fehlerhafte Kategorien: Eine auf Griechisch eingestellte Kategorie wird von Google manchmal falsch ins Deutsche rückübersetzt. Aus einem »Feinkostladen« wird dann plötzlich ein »Lebensmittelgroßhandel« – und schon finden dich deine Kunden nicht mehr.
Sperrungen (Suspensions): In Härtefällen wertet Google widersprüchliche Sprachsignale als Spam-Indikator oder Fake-Profil.
Die Regel: Lokaler Markt = Lokale Sprache
Es gibt eine einfache Grundregel im Local SEO: Die Verwaltung muss in der Sprache des Zielmarktes erfolgen. Wenn deine Kunden Deutsch sprechen und suchen, muss dein Profil deutsch »denken«.
Das betrifft Titel, Beschreibung, Beiträge und vor allem die hinterlegten Kategorien im Dashboard.
Mein Tipp: Die Browser-Hygiene
Vermeide es, dein Profil über Apps oder Browser zu bearbeiten, die global auf deine Muttersprache eingestellt sind. Die saubere Lösung:
Stelle sicher, dass du dein Profil mit einem Browser nutzt, der auf Deutsch eingestellt ist.
Keine Auto-Übersetzung: Wenn dein Deutsch für die Verwaltung bisher nicht perfekt ist, nutze keine automatische Übersetzung der ganzen Webseite (das zerschießt oft das Backend).
Der Profi-Hack: Öffne ein zweites Fenster mit DeepL oder Google Translate. Kopiere dir die deutschen Begriffe dort heraus und füge sie manuell ein. Oder nutze einen parallelen Google-Account, der nur für die Verwaltung da ist.
So siehst du sofort, was wohin gehört – ohne falsche Begriffe, Übersetzungsfehler oder Chaos im Backend, das Google verwirrt.
Fazit: Sprache ist ein Rankingfaktor
Wenn du lokal sichtbar sein willst, dann spiel auch nach den lokalen Regeln. Sprache ist im Jahr 2026 kein bloßes Detail der Benutzeroberfläche – sie ist ein harter Rankingfaktor und ein Vertrauenssignal.
Wer hier aus Bequemlichkeit die falsche Sprache wählt, schenkt der Konkurrenz freiwillig Marktanteile.
Hinweis aus der Praxis
Die hier beschriebenen Performance-Prinzipien zeigen die Richtung – nicht die komplette Umsetzung. Feinsteuerung, Risikoabwägung und sensible Maßnahmen behalte ich bewusst meinen Betreuungskunden vor.
Genau dafür gibt es meine »professionelle Betreuung von Google Unternehmensprofilen« – strategisch, risikoarm und auf Dauer angelegt.
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Über den Autor

Jens Staudinger ist der Kopf hinter PJWEB und von Google zertifizierter Produktexperte für Google Unternehmensprofile. Er ist spezialisiert auf Google-Unternehmensprofile, Local SEO und praxiserprobte Optimierungsstrategien für nachhaltige Sichtbarkeit und stabile Rankings. Mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Unternehmen, Agenturen und direkt mit Google erklärt er hier nachvollziehbar, warum selbst scheinbar kleine Details – wie die Spracheinstellung im Google Unternehmensprofil – messbare Ranking-Faktoren sind. Seine Beiträge stehen für Klartext, Praxisnähe und Lösungen, die tatsächlich funktionieren.

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